Die Elektrowerkzeuge werden oft auch als Kundenretouren - auf den Mixpaletten, als Paletenware, oft Markenware, angeboten. Der Verkauf erfolgt palettenweise oder containerweise.
Was sind überhaupt die Kundenretouren? Das sind meistens gebrauchte Waren, die mal schon gekauft wurden, und dann aus verschiedenen Gründen an den Verkäufer (die Ladenkette, Kaufhaus, Discountkaufhaus etc.) zurückgegeben. Solche Artikel sind meistens ungeprüft und unsortiert auf den s.g. Mixpaletten gestappelt.
Bei den Mixpaletten handelt es sich nicht immer um Retouren (Mischung von den folgenden Warengruppen: A-Ware (Neuware), B-Ware (kleine kosmetische Baschädigungen am Gerät oder an der Verpackung) und C-Ware (nicht funktionsfähig, reparaturbedürftig). Es können auch die Geräte nur aus der Gruppe B-Ware oder aus der Gruppe C-Ware vorhanden sein, was natürlich auch den Preis pro Palette beeinflußt. Je besserer Zustand der Ware desto höherer Preis, und umgekehrt.
Natürlich lohnt es sich mehr, B-Ware statt C-Ware zu bestellen. Der Preis ist ja schon viel günstiger als UVP (wir kriegen auch oft die Garantie, oder Übernahmegarantie), und man braucht hier die bestellten Produkte nicht zu reparieren, was mit dem Zeitaufwand und Kosten verbunden sind. Nicht immer der niedriger Preis, zu welchem wir C-Ware kaufen, wird die Kosten der Reparatur kompensieren. Wenn man C-Ware bestellt, muss man schon wissen, daß sich der Teil der Produkte höchstwahrscheinlich nur für Ersatzteile oder sogar zum Verschrotten eignen wird.
Natürlich ist es empfehlenswert, die Ware zuerst vor Ort im Lager des Großhändlers zu besichtigen, bevor man die Produkte bestellt. Man kriegt einen Termin von dem Verkäufer, manchmal auch Listen, in der die vorhandenenn Artikel beschrieben sind, und erst dann macht man eine Besichtigung.
Nicht immer kann man die Geräte genau anschauen (auspacken und testen) - viele Mixpaletten sind schon abholbereit, man sieht ja einfach die Geräte, auf dem Verpackungskartons. Im Falle von großen Elektrowerkzeugen ist ja manchmal schon möglich zu prüfen, ob die Ware funktionsfähig ist.
Fortsetzung im Teil 2.
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